Mini-Festival-Rückblick 2018

Revue von Rock im Park und dem Nonstock-Festival


Hey, und willkommen zu meinem letzten Blog-Post im Jahr 2018! Nachdem ich es irgendwie nie hinbekommen habe, unmittelbar nach den Festivals in diesem Jahr einen Blog-Eintrag zu schreiben, wollte ich die Gelegenheit am Jahresende nun noch einmal nutzen, um meine Erfahrungen und Eindrücke zwei ausgewählter Festivals hier zu teilen. Rock im Park und das Nonstock-Festival haben mir in diesem Jahr am meisten gefallen, und wieso, das seht ihr jetzt.


Rock im Park

Das Zeppelinfeld / Rock im Park 2018
Das Zeppelinfeld / Rock im Park 2018

Nach 2015 und 2016 am Ring hatte es uns dieses Jahr zum zweiten Mal zum Schwester-Festival nach Nürnberg verschlagen. Donnerstag, 31. Mai. Um halb 3 morgens geht es los. Nach einer gewohnt anstrengenden Anreise finden wir, 15 zusammengewürfelte Leute, die sich alle mehr oder weniger untereinander kennen, ein schönes Fleckchen, wo wir unsere Handvoll Zelte aufbauen können. Der Standort für unser Lager liegt zwar nicht perfekt, aber trotzdem relativ zentral und besser als im vorigen Jahr. Neben den alltäglichen Grill-Runden und Trinkspielen wird gemeinsam Musik gehört, Karten gespielt und an die ein oder andere Anekdote erinnert. Der Lidl, der zwischen Camping-Side und Infield errichtet wurde, sorgt dabei mit seinem speziellen Festival-Sortiment von Grillfleisch bis gekühltem Dosenbier für die perfekte Versorgung.

Rock im Park punktet außerdem mit einer großflächigen Camping-Anlage im Grünen, mehreren Seen und auch einem Freibad, das gut zu Fuß erreichbar ist. Nachteil hingegen ist der lange Weg zu den Bühnen, die etwas entfernt im und um's Zeppelinfeld liegen; das ist dort, wo ab 1933 die Reichsparteitage der NSDAP abgehalten wurden (der heutige Nutzungszweck gefällt mir besser). Nichtsdestotrotz bietet das Gelände Platz für etliche Besucher. Nebenan in einer Eishockey-Halle, der "Alternarena" ('Alternative' + 'Arena', wirklich ein hammer Wortspiel), kann sich das Publikum sogar auf mehrere Tribünen aufteilen, falls es zu eng vor der Bühne werden sollte. Insgesamt ist das Festival also von den Rahmenbedingungen mehr als tauglich. Allein einen Shuttel-Bus wünscht sich der ein oder andere Festival-Besucher wahrscheinlich manchmal. Selten lohnt es sich, zwischen den Acts zurück zum Lager zu laufen, da der Weg zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Auf der anderen Seite gehört der gemeinsame Pilgerweg aber auch irgendwie zum Festival dazu und mit ein paar Wegbier und Chorgesängen findet auch der endlos wirkende Waldweg irgendwann ein Ende - auf einem Festival muss man nie alleine sein, geschweige denn sich langweilen. Nachdem man den Weg zum Konzertgelände geschafft hat, geht es dann entlang der etlichen Fressbuden, die alle möglichen Leckereien anbieten und einem viel zu viel Geld aus der Tasche ziehen. In der Nähe des nervigen DJs mit seiner lauten Party-Musik kommt man aber auch schon bald zu den Bühnen. Hier zeigt sich, dass das Festival neben dem ganzen Essen auch musikalisch sehr breit aufgestellt ist.

Flunkyball auf dem Camping-Gelände / Rock im Park 2018
Flunkyball auf dem Camping-Gelände / Rock im Park 2018

Freitags sehe ich beispielsweise Moose Blood aus England mit ihrem melancholisch schönem Pop-Punk. Und auch echte Stars wie die Foo Fighters sind zu sehen und überzeugen mit Professionalität und individuellen Live-Versionen ihrer Welt-Hits. Die alten Hasen von Bad Religion hingegen zeigen, dass sie trotz ihres hohen Alters noch ganz genau wissen, wie man das Publikum mit Punkrock zum Tanzen bringt. Es ist interessant, dem richtunggebenden Punk-Band aus Los Angeles zuzuhören und musikalische Elemente zu entdecken, die seinerzeit anfingen, über den Punk hinaus zu gehen und die neue Ära des Hardcore-Stils ankündigten. Rise Against, selbst melodische Hardcore-Punk-Band, ehrt zu Beginn ihrer Show diese Leistung, doch kann dann aufgrund katastrophaler Rhythmus-Fehler des Lead-Sängers nicht überzeugen. Anders hingegen die Band Bilderbuch. Die durchgeknallten Jungs aus Österreich beweisen einmal mehr, dass sie Hype und Preise nicht umsonst bekommen haben. Mit abstrakt sozialkritischen Texten und einer kleinen Portion Wahnsinn zeigen sie, dass sie auch auf der Bühne alles andere als normal sind. Nicht zuletzt die perfekten Gitarren-Soli unterstreichen, dass sie nicht nur künstlerisch, sondern auch musikalisch viel auf dem Kasten haben. Die deutsche Band Caliban spielt harten Metalcore und verwandelt die "Alternarena" in einen einzigen circle pit vom Eingang bis vorne an die Bühne. Noch härter geht es jedoch bei der patriarchalisch anmutenden Band Thy Art Is Murder zu. Hier ist beinahe der gesamte vordere Bereich des Publikums ein einziger Moshpit, der stellenweise zum violent dancing übergeht. Mein persönliches musikalisches Highlight an diesem Tag ist aber der Auftritt von Meshuggah. Als ob der Kopf nach dem zweiten Festival-Tag um 1 Uhr nachts nicht sowieso schon hämmert, wird er von der schwedischen Band mit seinen rhythmischen Death-/ und Trash-Riffs regelrecht bearbeitet. Die komplizierten Takt-Arten des Math-Stils, der dabei mitklingt, lindern diesen Eindruck nicht gerade. Insofern hätte die Band ihren Namen wohl nicht passender wählen können. Die progressive, harte Musik zieht einen in seinen Bann und wirkt hypnotisierend. Gleichzeitig hat sie, ähnlich wie im Post-Metal, einen atmosphärischen Charakter. Und so endet der erste Band-Tag für mich mit einem grandiosen letzten Act.

Der darauffolgende Samstag beginnt für mich mit Callejon. Die klassische Metalcore-Band mit deutschen Texten liefert souverän ab; besonders cool finde ich es, dass sie ihr Cover zu "Schwule Mädchen" spielen. Etwas enttäuschend hingegen empfinde ich den Auftritt von Jimmy Eat World, die unter anderem bekannt durch ihren Song "The Middle" sind. An sich ist nichts an dem Auftritt auszusetzen, doch ist mir die Band aus Arizona einfach zu brav und auch das Publikum ist eher ruhiger drauf. Trotzdem bin ich froh sie gesehen zu haben. Enter Shikari sind ähnlich wie Bilderbuch am Vortag wieder etwas ganz Eigenes. Die britische Metalcore-Band mit Electro- und Dubstep-Elementen war einst der Stern der neuen Trancecore-Bewegung, doch sind nun mit ihrem letzten Album in ein softeres Elektro-Rock-Mileu gerutscht, das nicht mehr viel mit Metal zu tun hat. Doch nichtsdestotrotz begeistert die lebhafte Show von Lead-Sänger "Rou", der sich ähnlich wie "Maurice" von Bilderbuch in Szene zu setzen weiß. Bevor ich mir am Ende kurz den durchgedrehten Marilyn Manson ansehe, steht noch ein Konzert an, auf das ich mich schon sehr freue...

Moose Blood in der Alternarena / Rock im Park 2018
Moose Blood in der Alternarena / Rock im Park 2018

Um im Rennen zu bleiben ist es inzwischen für die Schwester-Festivals von Marek Lieberberg anscheinend nötig, auch diverse HipHop-Acts auf das "Rock"-Festival zu holen - und dazu gehören inzwischen auch einige Autotune-Rapper der neuen Welle. Während mich davon der Großteil nicht interessiert, war ich jedoch auf den Auftritt von Yung Hurn sehr gespannt. Der Österreicher sorgte in der Vergangenheit öfter mit sehr abgedrehten und abstrakten Songs und Musikvideos auf YouTube für Aufsehen. . Was viele als Nonsense auffassten, begeisterte mich als Dadaismus des deutschen Sprechgesangs. Auch in einem Interview mit arte zeigte der Rapper sich kunstinteressiert. Selbstverständlich gehört zu Yung Hurn aber auch eine gute Portion Überzogenheit, und auch Drogen spielen keine kleine Rolle im Dasein des Künstlers. Insgesamt kann man bei ihm aber nie die Grenze zwischen Satire, Kunst und Ernsthaftigkeit erkennen. Live überzeugt mich der (nüchterne) Österreicher aber schließlich, wohingegen der DJ wirklich absolut lausig ist. Das Publikum bei diesem Auftritt ist entsprechend und trotz der vielen mosh pits so grundverschieden zu den Metalheads, mit denen ich am Vorabend am gleichen Ort stand. Man kommt nicht auf die Idee,  es handele sich um ein und dieselbe Veranstaltung. Ein entscheidender Punkt für das auffallend spezifische Publikum ist denke ich die Option der Tagestickets, die es ausschließlich bei Rock im Park zu kaufen gibt. Dies hat zur Folge, dass sich auf dem Festival minderjährige YungHurn-Fans und 60-jährige Rocker mit breiten Schultern über den Weg laufen - ein seltenes Zusammenspiel von Kultur-Szenen.

Den ersten Act sehe ich am Sonntag dann erst relativ spät. Heisskalt ist musikalisch sowie lyrisch auf einem hohen Level - gewesen. Ihr neustes Album "Idylle" ist ein starker Einschnitt in den Stil und auch die Qualität der deutschen Post-Hardcore-Punk-Band hat unter der Entscheidung, alles komplett im DIY-Style zu machen, gelitten. Produktion, Musikvideos - alles selbst gemacht. Das Endergebnis wurde kostenlos zum Download angeboten; doch kommt mir das meiste zu simpel vor. Sicherlich ist es abstrakt und weist eine gewisse Tiefe auf - Heisskalt eben. Doch entweder check' oder fühl  ich ihre neue Musik nicht richtig, oder die Songs sind tatsächlich etwas zu einspurig. Es ist die Entscheidung der Band, wie sie sich entwickeln möchte; doch einen "Rückschritt" der Produktionsqualität, nachdem man schon mit professioneller und sauberer Arbeit überzeugt hat, finde ich etwas schwierig. Bei Bullet For My Valentine danach habe ich es dann leider nicht in den ersten Wellenbrecher geschafft. Bei der klassischen Metalcore-Band kann man sich quasi immer darauf verlassen, eine gute und rockige Show geliefert zu bekommen; und gerade rechtzeitig am Ende zu "Tears don't fall", einem Klassiker der Band, schaffe ich es dann tatsächlich doch noch in den mosh pit ganz vorne an der Bühne. Eine der größten Enttäuschungen ist der Auftritt von Asking Alexandria. Bei der modernen Metalcore-Band aus Groß Britannien, welche zu meinen absoluten Lieblingsbands gehört, kommt es quasi durchgehend zu Problemen mit der Funk-Übertragung der Instrumente. Und so müssen die Songs oft abgebrochen werden; Pausen entstehen... Doch das ist nicht das Einzige. Neben vielen neuen Songs des letzten Albums, das vom Klangbild nicht mehr viel mit dem Sound früherer Alben zu tun hat, werden alte Lieder (wenn sie denn gespielt werden) oftmals clear anstatt gecreamt gesungen. Man muss dabei Sänger Danny Worsnop jedoch lassen, dass er wirklich beeindruckend hoch und fast schon penetrant lange und laut Töne halten kann. Doch auch das Setup der Instrumente scheint wie auf dem Album gar nicht mehr für harte Breakdowns gemacht zu sein. Insgesamt gefällt mir der neue softere "Radio-Sound" der Band einfach sehr viel weniger als der Hard-/Metalcore mit elektronischen Einflüssen von früher. Doch wie bereits gesagt; nicht nur deswegen, auch wegen der technischen Probleme bin ich froh, im vergangenen Jahr bereits ein sehr cooles Konzert von Asking Alexandria gesehen zu haben. Und nach einer interessanten Show mit beeindruckender Bühnen-Inszenierung von Avenged Sevenfold kommt Rock im Park 2018 für mich nach vier Tagen Bier, Hitze und Musik auch schließlich zum Ende.


Nonstock Festival - Farmers Edition

Retrogott auf der Hofbühne / Nonstock Farmers Edition 2018
Retrogott auf der Hofbühne / Nonstock Farmers Edition 2018

Das zweite Festival ist etwas wirklich Besonderes. Am Ende des kleinen Dorfes Nonrod im idyllischen Fischbachtal findet seit genau 20 Jahren beinahe jährlich ein Festival statt, das so wahrscheinlich einzigartig ist. Trotz der Einwohnerzahl von gerade einmal etwas mehr als 100 Leuten, durfte das kleine Dorf im hessischen Odenwald in der Vergangenheit bereits musikalische Größen wie Casper, Kraftklub, Audio88 & Yassin, Slime und Feine Sahne Fischfilet Willkommen heißen. Doch vor allem regional hat sich das Festival einen Namen gemacht und achtet jedes Jahr auf's Neue darauf, auch lokalen Künstlern wie 8kids, Unleash the Sky oder Mädness & Döll eine Bühne zu geben. Die Booking-Abteilung beweist außerdem jedes Jahr auf's Neue ein gutes Händchen indem sie immer wieder aufstrebende Bands arrangiert (wie zuletzt Okta Logue oder Leoniden), die man im nächsten Jahr in den Line Ups der ganz großen Festivals finden kann.

 

Nach mehreren Jahren auf der "Kulturwiese" des extra gegründeten Festival-Vereins, findet das Nonstock Festival seit 2016 nun wieder auf dem "Röderhof" statt. Hier, auf dem kleinen urig-hessischen Bauernhof, ist das Festival einst entstanden. Nach einem finanziell schwierigen Jahr mit sehr schlechtem Wetter und geringen Besucherzahlen, wurde schließlich die "Farmers Edition" von dem Team aus gemeinnützigen Helfern rund um Burkhard Röder als Lösung präsentiert. Inzwischen hat sich das neue Konzept mit deutlich weniger Besuchern etabliert und auch in diesem Jahr punktet das Festival mit seiner friedvollen Atmosphäre und dem vielfältigen Kultur-Programm.

Sonne, gute Laune und Apfelwein. Das ist das Bild, was sich einem eröffnet, wenn man mit dem Auto am Hof vorbei zu den vielen Wiesen oberhalb des Dorfes fährt, die nun als Parkplätze dienen. Die ohnehin schon ungezwungene Festival-Stimmung wird rund um den Röderhof noch weiter ausgedehnt - man kennt sich einfach. Beinahe jeder, der aus der Gegend kommt und sich für Kultur interessiert, gerne auf Konzerte geht oder einfach nur für einen Tag mal sehen will, was die Verrückten in Nonrod da eigentlich schon wieder veranstalten, ist auf dem Festival zu finden. Nachbarn, Familie und Freunde laufen sich über den Weg, während die letzten Vorbereitungen getroffen werden und die ersten Besucher bereits ihre Zelte aufbauen. Neben der "Hofbühne" mit den Haupt-Acts gibt es noch die "Hallenbühne" in einer nahegelegenen Scheune. Hier kann man auf alten zusammengestellten Sesseln und Sofas Poetry Slams, Kurzfilme oder Interviews mit Künstlern ansehen. Wem das noch zu wenig ist, findet spätestens auf der "Wiesenbühne" etwas, was ihm gefällt. Hier spielen vorwiegend akustische Bands und Liedermacher. Wer außerdem vor Ort campen möchte, kann sich entscheiden, ob er sein Zelt auf dem "Party-Campingplatz" bei der Wiesenbühne mit Bar und einem großen gemütlichen Lagerfeuer aufbauen möchte oder nicht doch lieber auf die etwas abgelegenere, ruhigere Wiese gleich neben der Kuhweide zieht. Für allgemein gutes Essen sorgen verschiedene Essenswägen vor der Hallenbühne.

Festival-Campen im Odenwald / Nonstock Farmers Edition 2018
Festival-Campen im Odenwald / Nonstock Farmers Edition 2018

Doch neben Poetry-Slam, Yoga- und Tanz-Workshops, Kräuterwanderung und Flunkyballturnier gibt es natürlich auch gute Musik. Wie jedes Jahr bedient das Festival hierbei die unterschiedlichsten Musik-Spaten. Im Mittelpunkt stehen dabei jedoch immer HipHop-Acts und Indie-/Rock-Bands. In diesem Jahr sind das unter anderem Retrogott und Goldroger auf der einen und Cosby  und Leoniden auf der anderen Seite. Wie bei Rock im Park ist es natürlich auch bei Nonstock der Fall, dass man wegen der Fülle an Programmangeboten nicht alles sehen kann; auch wenn man das gerne würde. Was ich aber nicht verpasse, sind die diesjährigen Vertreter des Metals. Glanville , eine neue Band aus Darmstadt, bringt optisch und klanglich ganz in Manier der  frühen "New Wave Of British Heavy Metal" schönen Heavy Metal und wirkt dabei so routiniert, dass man wohl in Zukunft noch von ihnen hören wird. Grizzly hingegen spielt Gute-Laune-Metalcore mit Ohrwurm-Charakter. Kennengelernt beim Schlossgrabenfest freue ich mich, endlich wieder zu ihren Liedern moshen zu können. Außerdem besonders ist die Band Van Holzen, die mit ihrem melancholisch angehauchten Hardcore-Punk mit deutschen Texten an Heisskalt erinnert. Eine weitere Band, über dessen Auftritt bei Nonstock ich mich sehr gefreut habe, ist Blond. Die verrückten Chemnitzer habe ich bereits Anfang des Jahres gesehen und darüber geschrieben. Doch sie sind nicht die einzigen, die im Bühnenprogramm auffallen. Der Samstagmorgen wird mit dem örtlichen Posaunenchor eingeleitet. Die verkarterten Festival-Besucher sitzen auf den Paletten rund um die Feuerstelle an der Wiesenbühne und unterstützen die Blechbläser lautstark mit Rasseln und Schellenkränzen aus einem herumliegenden Korb. Gerade diese verrückte Vielfältigkeit im Programm, der Bogen zwischen Posaunenchor zur Heavy-Metal-Band, zeichnet das Nonstock Festival aus und begeistert die Zuschauer Jahr für Jahr.

Programm Wiesenbühne am Samstag / Nonstock Farmers Edition 2018
Programm Wiesenbühne am Samstag / Nonstock Farmers Edition 2018

Und auch die schier unerschöpflichen Band-Kontakte des Teams sind für das Festival Gold wert. So verhindert die spontane Vertretung von Adam Angst durch die Leoniden, dass der Samstag aufgrund eines Notfalls ohne Headliner auskommen muss. Die Leoniden sind eine junge, dynamische, hoch motivierte Band aus Kiel, die für ihre energiegeladenen Konzerte bekannt sind. Schon im letzten Jahr verwandelten sie das Innenleben des Röderhofs zu einer einzigen bunten Party. Ihre Indie-Musik, die bei scheinbar jedem Gute Laune hervorruft, erschuf damals wie in diesem Jahr einen circle pit über den ganzen Hof mit Sänger Jakob Amr samt Trommel und Kuhglocke in der Mitte. Und mit dem ungezwungenen Tanzen zur Musik der Leoniden unter den wohlwollenden Blicken der Großmutter Röder, Besitzerin des Bauernhofs, die sich das Spektakel aus einiger Entfernung von einer erhöhten Treppe aus ansieht, endet auch das zweite Festival.


Vielen Dank, dass Du bis hierhin gelesen hast. Gerne kannst Du mir Feedback oder Deine eigenen Erfahrungen schreiben, wenn du auch auf einem der Festivals dieses Jahr warst - etwa über meinen Instagram-Account oder einfach per Mail.

 

Ansonsten wünsch' ich allerseits einen guten Start in's neue Jahr und hoffe, dass 2019 wieder viele schöne und erlebnisreiche Konzerte und Festivals für uns bereithalten wird.

 

 

Bis dahin,

Pit

 

 

Website Nonstock: https://www.nonstock.de/

Website Rock im Park: https://www.rock-im-park.com/